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Kurz vor dem Ablauf des 1629 zu Altmark geschlossenen Waffenstillstandes kam unter der Vermittlung Frankreichs, Großbritanniens und der Niederlande dieser auf 26 Jahre befristete Waffenstillstand zustande. Schweden gab zwar seine Eroberungen im königlichen Preußen zurück, konnte aber Livland behalten. Es gab damit die Position auf, die es 1629 im Waffenstillstand von Altmark erreicht hatte, nicht zuletzt um seine Kräfte nicht außerhalb des Dreißigjährigen Krieges zu binden. Für Polen hatte der Waffenstillstand eine signifikante Bedeutung: König Władysław verzichtet auf seinen Anspruch auf die schwedische Krone. Altmark und Stuhmsdorf, beides "settlements of exhaustions" (Frost), konnten jedoch keine Stabilität herstellen. Im Sommer 1655 brach Karl X. Gustav mit seinem Einfall in polnisches Gebiet diesen Waffenstillstand und läutete damit den Ersten Nordischen Krieg ein.
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